ProjektDetails

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Nichtoffener städtebaulich-freiraumplanerischer Planungswettbewerb “Bahnhofsareal” Stadt Öhringen

Auftraggeberin: Stadt Öhringen

Betrachtungsraum: 7,9 ha

Kreativphase: April 2025 bis August 2025

Kooperation: Margareta L. Pilot Landschaftsarchitektur, Hamburg

Ergebnis: 2. Rundgang

Das Bahnhofsareal in Öhringen ist ein bedeutender Ankunftspunkt und das Tor zur historischen Altstadt. Zu den entwurfsleitenden Gedanken für das Bahnhofsareal zählen die Schaffung einer neuen, klimagerechten Stadteingangssituation, die Umsetzung der dreifachen Innenentwicklung und damit die Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Öhringen Bürgerschaft. 

Klare Raumkanten entlang der Schillerstraße und Bahnhofstraße sowie eine konsequente Weiterführung der giebelständigen Altstadtstruktur tragen zur Identität und Orientierung des neuen Stadteingangs bei. Die prägende Satteldachform des Kontextes wird aufgegriffen und in zeitgemäßer Weise interpretiert, während Bestandsgebäude sensibel erhalten und neuen Nutzungen zugeführt werden. Durch die maximale Entsiegelung entstehen großzügige Freiräume, die den thermischen Komfort verbessern und damit die Aufenthaltsqualität steigern. 

Grün- und Freiräume bilden das Leitsystem: Sie vernetzen das bisher zerschnittene Areal zu einer klar lesbaren Sequenz mit breitem Angebot an Aufenthalts- und Nutzungsqualitäten. Ein konsequent einheitlicher Belag verbindet die vormals fragmentierten Teilbereiche und schafft Orientierung, während zahlreiche Baumpflanzungen ein grünes Gerüst schaffen, welches das Planungsgebiet mit Umfeld verwebt. Versiegelte Flächen werden konsequent zurückgebaut. Eine Regenwasserbewirtschaftung ist dabei in allen Grünräumen vorgesehen. Mulden und Rigolen übernehmen Rückhalt, Versickerung und Verdunstung von Regenwasser. 

© Abbildungen Projekt 10: Städtebaumanufaktur, München und Margareta L. Pilot, Hamburg

Modell: Amos Modellbau, München